
Zeichnung als Akt – Eine Übung,
um die Verbindung zur Welt neu zu knüpfen
行為としてのドローイング ー
世界と繋がりなおすためのレッスン

Zeichnung als Akt - Diagramm
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行為としてのドローイング - ダイアグラム
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行為としてのドローイング - ダイアグラム
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inhalt
・Einleitung
・Sehen als Praxis
・Zeichnen als ursprüngliche Erfahrung
・Dissoziation und Imagination
・Krise und Kreativität
・Der Körper als Gedächtnis
・Das „Ich“ als relationales Subjekt
・Als die Welt noch eins war
目次
・はじめに
・見るということ
・原体験としてのドローイング
・乖離とイマジネーション
・危機と創造性
・身体の記憶
・関係の中の「わたし」
・世界と一体だった頃
Einleitung
Was bedeutet es eigentlich, zu zeichnen?
Die Form festzuhalten, den Ausdruck vorzubereiten, eine Skizze für die Gedanken anzufertigen. Ein Werkzeug, um den eigenen Zustand zu erspüren, ein Anstoß, um eine Ahnung der Zukunft zu erhaschen. Oder einfach die Spuren, die von selbst entstehen, wenn Punkte sich im Gewebe von Raum und Zeit zu Linien verweben, ganz ohne die willkürliche Steuerung des Subjekts.
All diese Deutungen mögen plausibel erscheinen, doch keine trifft genau den Kern meiner eigenen Erfahrung. Immer wieder bleibe ich stehen, gefangen in einem schwer in Worte zu fassenden Empfinden: Es ist ein merkwürdiger Zustand, in dem ich beim Zeichnen zwar selbst sehe – und zugleich von der Welt gesehen werde.
In diesem Text möchte ich anhand meiner eigenen künstlerischen Praxis den Akt des Zeichnens neu betrachten: als eine Übung, um die Beziehung zur Welt zu prüfen, zu erneuern und behutsam wieder zu knüpfen.
はじめに
ドローイングとは、何をする行為なのだろうか。
形を写すこと、表現の準備、あるいは思考のための下書き。コンディションを確認する道具、未来の予感を捕まえるための呼び水のようなもの。はたまた、主体の恣意的操作が無くとも、時空間の中で点が線になって、残される痕跡。
様々な捉え方があるだろうが、どれも私自身の経験の中心とはどこかずれていて、私はいつも少し言葉にしづらい感覚の中に立ち止まることになる。
それは、何かを描くのに私が見る、と同時に、世界の側から見られているような、不思議な感触だ。
本稿では、そうした私自身の制作体験を手がかりに、ドローイングという行為を、世界と関係を結び直すための、一つの実践として捉え直してみたい。
Sehen als Praxis
Das Sehen ist eine weitaus komplexere Tätigkeit, als wir oft denken. Wir glauben, den Gegenstand vor uns zu betrachten, doch gleichzeitig überlagern wir ihn mit Schichten aus Erinnerung und Bedeutung.
Wenn wir etwas zeichnen wollen, werden wir gezwungen, den Akt des Sehens selbst bewusst wahrzunehmen.
Kunst, also die Haltung, Ausdruck zu schaffen, beginnt damit, genau zu verstehen, wie wir etwas betrachten.
Es gilt, die spontan aufsteigenden Bilder, Erinnerungen und Bedeutungsketten soweit wie möglich beiseitezuschieben, zu trennen und loszulassen.
Wir legen das Ich ein wenig beiseite und wenden uns dem Objekt selbst zu. Eine Haltung des aufmerksamen Lauschens, als ob wir den leisen Stimmen des Gegenstandes Gehör schenken wollten.
Der eigentliche Sinn des Zeichnens liegt vielleicht nicht primär darin, den Gegenstand darzustellen, sondern darin, ihn auf diese Weise intensiv zu betrachten. Zeit zu nehmen, ihn zu beobachten, zu spüren, seine Essenz zu schmecken – bis die vertrauten Konturen, die dem Objekt über die Zeit gegeben wurden, allmählich verschwimmen. In einem solchen Blick beginnen die Grenzen zwischen Subjekt und Objekt als existenzielle Trennlinien nach und nach zu wanken.
Wie wir uns der Welt nähern, ist eine Übung, die der eigentlichen Ausdruckshandlung vorausgeht. Bevor wir etwas aus uns heraus ausdrücken, sollten wir die Beziehung zwischen uns und der Welt prüfen.
Vielleicht besteht der wahre Sinn darin, von Kunst zu machen, die Welt intensiver zu schmecken, zu erfahren und durch sie hindurch zu spüren.
見るということ
何かを見るという行為は、思っている以上に複雑だ。私たちは、目の前のものを見ているつもりで、同時に、どこかで得た知識や記憶、意味の層を重ねて認識している。
何かを描こうとするとき、私たちは「見る」という行為を改めて意識せざるを得ない。
アート、すなわち表現を生み出す根本的な態度の中には、まず、対象をどのように見ているのかを注意深く解きほぐす姿勢がある。自分の内部に自然に湧き上がる記憶やイメージ、意味の連鎖をできる限り排除して、切り離すことが必要になる。自己を少し脇に置き、対象そのものに向き直る。対象の側から発せられているかもしれない声に、静かに耳を澄ますような態度である。
絵を描く本来の目的とは、対象を描写すること以前に、こうしてじっくりと対象を見つめるためにあるのかもしれない。時間をかけて観察し、感じ取り、味わうこと。その対象に付与されてきた既存の輪郭が、次第に曖昧になるまで。
そのような眼差しの中で、主体と客体の存在としての境界線は徐々に揺るぎだす。
それは、表現すること以前に行われるべきレッスンであり、私の中から何かを表現する以前に、私と世界との関係性そのものを確かめ直すことを意味している。アートをする本来の目的とは、世界をより深く、徹底的に味わうためにあるのかもしれない。
Zeichnen als ursprüngliche Erfahrung
In meiner Jugend entdeckte ich mein „Zeichnen“ – ein Moment, in dem mein Bewusstsein zu schmelzen schien.
Stillleben zeichnen. Hände zeichnen. Baumstämme, Wurzeln zeichnen. Niemand lehrte mich die Technik. Es ging nicht darum, etwas akkurat wiederzugeben. Es war eine rein persönliche und eigen(artig)e ästhetische Erfahrung.
Ich verharrte vor dem Objekt, ließ mein Bewusstsein nur auf dessen Wesen ruhen, und bewegte den Bleistift über das Papier. Mein Blick verschmolz fast mit dem Objekt, und allmählich spürte ich, wie sich mein Körpergefühl veränderte.
Bald löste sich die Bedeutung des Objekts auf - dann kam ein Moment, in dem mein Bewusstsein sich wie in kleinste Partikel auflöste und ich mit dem Objekt zu verschmelzen schien. Auf dem Papier erschien es lebendig. Es war ein unbeschreiblich seltsames und schönes Gefühl.
Es war ein intimes Gespräch mit einem leblosen Objekt – eine Erfahrung nur für mich. Schritt für Schritt die bestehenden Beziehungen zum Objekt abbauen, sie außer Kraft setzen und neu gestalten.
Für mich war das Zeichnen genau dieser Prozess.
Zum Beispiel löste ich die Vorstellung eines Apfels von innen auf und begegnete ihm als Existenz vor dem „Apfel“.
Dies geschah nicht durch Denken, sondern durch sinnliche Erfahrung.
Dieses Gefühl des Zeichnens – auf Partikelebene die Welt vor der Benennung zu berühren – fließt bis heute als Quelle meiner Ausdruckskraft. Nicht die Bedeutung selbst, sondern das Gefühl, Bild oder die Atmosphäre, die vor der Bedeutung existieren, tritt in diesen Momenten hervor.
Der „künstlerische Ich“ wird wie unsichtbar, das Objekt erscheint als das, was es ist, und öffnet den Zugang zur Welt – so stelle ich mir diesen Zustand vor. Mein Bewusstsein bleibt, doch indem ich die Autonomie des Objekts anerkenne, entsteht eine resonante Beziehung zwischen Objekt und mir.
Zeichnen wirkt somit als Medium, um die im Inneren des Objekts ruhende Poesie zum Vorschein bringt.
原体験としてのドローイング
10代の時に発見した私の素描。それは、謎めいた「意識が溶ける感覚」だった。静物を描く。手を描く。木の幹を、根っこを描く。誰からもその技術を教えてもらったわけではなかった。うまく写し取ることが目的ではない。それは私独自の美的体験であった。
対象をじっと観察し、その素材そのものの感触を、触れることなしに味わうように、その存在の仕方にただ意識を集中させ、紙の上で鉛筆を動かし続ける。私の視線は対象に張り付くようにして、だんだんと肉体の感覚が変わっていくのを感じる。やがてその対象の意味が解体される。するとある瞬間、まるで私の意識が身体ごと粒子のように細かくなり、対象と融合するかのような感覚が訪れる。気がつくと紙の上には、対象が生き生きと立ち現れてくるのだった。それはなんとも言えない、不思議で素敵な感覚だった。
生きていない対象と対話をし続けていた私だけの体験。対象との既存の関係性を少しずつ解体し、無効化し、新しく築く。私にとってデッサンとはそのプロセスそのものだった。例えば一つのりんごという観念を内側から解きほぐし、「りんご」以前の存在としてその対象に出会う。もちろんこれは思考によるものではなく、感覚的な行為である。
そして、この素描する感覚 ― 粒子の動きのようなレベルで、名付けられる以前の世界に触れる感覚 ― は、今日まで私の表現の源に常に流れている。意味付けられる以前に存在する感覚、イメージ、あるいは雰囲気を、ほんの少しでも垣間見るような亀裂。
「作家である私」は透明人間のようになり、対象そのものが対象として立ち現れ、そこから世界を提示してくれる ― そんな状態を私は想像する。私の意識は完全に消失するわけではないが、対象の自律性を認める形で関わることで、対象との間に共鳴的関係が生まれるのである。
言い換えれば、ドローイング行為は対象の内在的詩性を引き出すための媒介となる。
Dissoziation und Imagination
Das rätselhafte Gefühl des „Schmelzens des Bewusstseins“, das ich in meiner Jugend wiederholt erlebte, war ein Zustand, in dem die Verbindung zwischen Körper und Geist ihre Konturen verlor. Psychologisch ließe sich dies als eine Form der Dissoziation beschreiben.
Dissoziative Zustände weisen eine große Bandbreite auf – von alltäglichen Erfahrungen bis hin zu pathologischen Formen. Unser Gehirn und unser Bewusstsein sind darauf angewiesen, zu träumen und zu fantasieren. Dies zeigt sich darin, dass unser Bewusstsein in Momenten des Nichtstuns sofort beginnt, innere Szenen zu erzeugen: Erinnerungen an die Vergangenheit oder imaginäre Reisen. Wenn wir etwa im Zug sitzen und aus dem Fenster schauen, verlässt das Bewusstsein augenblicklich den gegenwärtigen Körperzustand und bewegt sich an einen anderen Ort.
Auch der sogenannte „Flow-Zustand“, der als ein umfassendes Gefühl völliger Vertiefung in eine Tätigkeit definiert wird, kann als eine Form der Dissoziation betrachtet werden. Kinder, die im Spiel versunken sind, ebenso wie Künstler:innen oder Sportler:innen erleben diesen Zustand.
Für mich persönlich war das Eintauchen in imaginäre Welten bereits in der Kindheit alltäglich. Das Gefühl, dass sich das Bewusstsein vom Körper löst – ähnlich einer außerkörperlichen Erfahrung – war mir vertraut. Es war keineswegs beängstigend, sondern vielmehr faszinierend und geheimnisvoll. In diesen Momenten erlebte ich eine Art „glückliche Einsamkeit“: das Gefühl, allein mit der Welt zu sein. Denn diese Welt war nur zugänglich, wenn ich vollkommen allein war – sobald ein anderer Mensch eintrat, löste sich der Zauber augenblicklich auf.
乖離とイマジネーション
私が10代の頃に繰り返し体験してきたこの謎めいた「意識が溶ける感覚」は、身体と意識のつながりの感覚が曖昧になる状態であり、心理学的な観点からは一つの乖離現象と言うことができるだろう。
乖離には、日常的なものから病的なものまで幅がある。
私たちの脳と意識は、夢を見たり空想したりすることを絶対的に必要としている。その証拠に、日常生活の中でぼんやりする時間があると、意識はすぐに脳内の物語を始める。過去の回想や空想の旅に出ることもある。電車に乗って外を眺めると、意識は瞬時に今現在の身体を離れどこかへ飛んでいく。また、「フロー(流れ)」と呼ばれる状態は、「全人的に行為に没入している包括的感覚」と定義される。遊びに没頭する子供、作家やスポーツ選手、この状態も一種の乖離だ。
私にとっては、幼少期から空想の世界に浸ることが多く、
身体から意識が離れる体外離脱のような感覚は日常的に起こった。それは恐ろしいものではなく、むしろ魅惑的で謎めいた感覚であり、そこで私は「世界と私との二人きりであること」の、一種の幸福な孤独感を味わっていた。なぜなら、それは私が全く一人の時に体験可能な世界であり、誰かが入ってくると一瞬にして魔法が解けてしまう感覚だったからである。
Krise und Kreativität
Wenn ich auf meine frühen Erfahrungen mit dem Zeichnen zurückblicke, erkenne ich heute, dass sie mit einer Zeit intensiver seelischer Belastung in meiner Kindheit verbunden sind. Über mehrere Jahre hinweg trennte ich mein Bewusstsein immer wieder von meinem Körper. Diese Dissoziation war keine Entscheidung, sondern ein Schutzmechanismus – eine autonome Reaktion der Psyche, die es ermöglicht, angesichts existenzieller Bedrohung die innere Kontinuität aufrechtzuerhalten und zu überleben.
Kurz darauf fand ich zum Zeichnen. Ich versank in dieser Praxis, als hätte ich dort etwas wiedergefunden. Erst Jahrzehnte später begann ich zu ahnen, dass zwischen diesen Erfahrungen ein Zusammenhang besteht. Möglicherweise versuchte das Unbewusste, jene dissoziative Fähigkeit, die ursprünglich zur Bewältigung von Leid notwendig war, in einen kreativen Prozess zu überführen und neu zu deuten. Die Kraft und die Technik, die einst aus Zwang mobilisiert wurden, wurden in einen anderen Zusammenhang überführt und transformiert.
Gleichzeitig lässt sich nicht leugnen, dass solche besonderen psychophysischen Zustände eine ambivalente Struktur besitzen. In dem Moment, in dem sich die Grenze zwischen Welt und Selbst auflöst, öffnet sich ein Raum, in dem gegensätzliche Impulse zugleich wirksam werden: der Wunsch zu leben und die Versuchung zu verschwinden.
Diese Spannung ist gefährlich und fruchtbar zugleich.
In der Geschichte der Kunst zeigt sich immer wieder, dass eine außergewöhnliche Sensibilität Künstler:innen an die Ränder ihrer seelischen Stabilität führen kann – und gerade in dieser Grenzzone etwas Neues entsteht.
危機と創造性
こうして自分の原体験としてのドローイングと、そのときの意識状態を振り返ると、子供時代、数年にわたり強い心理的負荷を伴う時期の中で、私は定期的に自分の意識を身体から乖離させていたことを思い出した。
この防衛機能としての乖離とは、心が危機に直面したとき、意識の一部を切り離すことで心を保ち、生き延びようとする働きである。つまり、私の意志によるものではなく、受難の中で自律的に起こった心の働きだった。
その後、私は原体験としてのドローイングを発見し、夢中で没頭したのである。昨今になってこの関連性に気が付いたのだが、もしかしたら潜在意識は、苦しみに耐えるために繰り返し用いられた乖離という防衛機能を、創造的に使い直し意味づけようとしていたのかもしれない。発揮せざるを得なかったその力と術を、新しい形で用い変容させようとするとは、その潜在意識の力に驚かざるを得ない。
しかし、この特別な心身状態には、アンビバレントな側面もある。「世界と私の境界が溶ける」時、その状態には、生と死の相反する二つの方向への衝動 ― 存在への欲望と消滅への衝動 ― が同時に含まれているように思える。この二重性は、歴史的に多くの芸術家が感受性の高さゆえに精神的困難を経験したこととも関連するだろう。そしてその境界領域にこそ新しい何かが生み出される力が宿る、ということも、彼らは示して来た。
Der Körper als Gedächtnis
Emotionen werden körperlich erfahren, bevor sie benannt und sprachlich gefasst werden. Dennoch sind wir uns dieser körperlichen Dimension von Gefühlen im Alltag kaum bewusst. Richtet man die Aufmerksamkeit jedoch bewusst auf eine einzelne Emotion und verfolgt ihre körperlichen Empfindungen, so lässt sich erkennen, dass sie sich stets als somatische Reaktion manifestiert.
Diese körperlich verankerten Erinnerungen – emotionale Erfahrungen, Erfahrungswissen – werden als implizite Erinnerungen bezeichnet. Sie unterscheiden sich von expliziten, erzählbaren Erinnerungen dadurch, dass sie nicht erinnert, sondern leiblich reaktiviert werden. Neuere Forschungen legen nahe, dass solche Erinnerungen nicht allein im Gehirn verankert sind, sondern sich auf verschiedenen Ebenen des Körpers einschreiben: in Muskeln, Gefäßen oder im Fluss der Körperflüssigkeiten.
Mehr noch: Es wird angenommen, dass diese Schichten des Gedächtnisses bereits entstehen, bevor wir als Individuum existieren – möglicherweise schon im dritten Monat der Schwangerschaft. Dieser Gedanke hat mich tief berührt. Welche Erinnerung ist das, die so früh beginnt? Vielleicht die Erinnerung an das pure Leben selbst: an eine Phase intensiver Zellteilung, an Wachstum, das durch andere ermöglicht wird, an den elementaren Drang zu existieren, noch bevor ein „Ich“ entsteht.
In der biodynamischen Osteopathie findet sich eine verwandte Vorstellung. Dort geht man davon aus, dass der menschliche Körper die Gesamtheit seiner gelebten Zeit als implizite Erinnerung in sich trägt. Therapeut:innen sprechen davon, im Körper „Gesundheit zu finden“ – einen Zugang zu jenem unversehrten, intakten Zustand, in dem das Leben sich selbst bejaht. Diese Erinnerung an einen ursprünglichen Lebensimpuls, so heißt es, ist in jedem Körper immer vorhanden.
Dass ein solches vitales Gefühl im Körper bewahrt bleibt, wirkt tröstlich. Vielleicht ist künstlerisches Arbeiten – insbesondere dort, wo versenkte Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft zusammentreffen – nichts anderes als eine vorsichtige Annäherung an diese verborgenen Schichten des Körpers. Ein Abtasten der Erinnerung, die älter ist als Worte; ein leises Spüren der Energie, die in jedem Lebewesen grundlegend angelegt ist.
身体の記憶
感情とは、言葉で名付ける以前にまず身体で経験されるものであるのだが、私たちは普段そのことをほとんど意識しない。呼吸の変化、心臓の鼓動や脈拍、どこかが締め付けられたり緩んだり、暖かくなったり。少し練習が必要だが、一つの感情に意識を集中し、身体の感覚として味わってみると、それは紛れもなく身体の反応として現れることが分かるだろう。名付けられることのない深いレベルの感情は、故に意識されにくく、身体の不調となってようやく認識されることも多くある。
このような、言語化されにくい身体的な感情体験の記憶は、潜在記憶と呼ばれるものの一つである。それはエピソードとして言語化され記録される顕在記憶とは異なり、身体感覚として「思い出される」ものである。近年の研究では、筋肉や血管、体液の流れといった身体レベルにも潜在記憶が刻まれていることが示唆されている。
さらに興味深いのは、この潜在記憶は、私たちが世界に生まれ落ちる以前、受精から数か月の胎児期にまで遡る可能性があることだ。それはどのような記憶だろうか ― 生き物としてこの世に存在することの純粋な感覚の記憶。細胞が急速に分裂し、他者から栄養を与えられ成長するという躍動感に満ちた、「わたし」となる前の生き物の記憶。
このことに類似する捉え方は、バイオ・ダイナミクス・オステオパシーの分野にも見ることができる。誰の身体にも、その人が生きてきた全ての時間の潜在記憶が蓄積されていると考えられ、施術者たちは「健康を見つける」と表現し、身体に残された、生物として純粋に無傷(intact)な状態の記憶の入り口を探すことを試みる。そしてこの記憶は、生き物として純粋に「生きたい」という衝動に満ちた状態として必ず存在する、という。
このエネルギーに溢れた生命状態の感覚が私たちの身体に記憶されているということは、私たちに大きな励ましを与える。そして、アートによって想像力を使い、意識を深く降ろしていく行為は、どこかこの身体に刻まれた記憶の源泉を探索する行為と似ているように思えるのだ。
Das „Ich“ als relationales Subjekt
Die westliche Philosophie hat die Weltanschauung der modernen Gesellschaft stark geprägt. Im Kern steht dabei die Dualität von Geist und Körper, Mensch und Natur, sowie die Idee der Autonomie des Individuums. Sie behandelt den Menschen als unabhängige, solide Existenz, die von der Welt losgelöst ist — als stünde er von Anfang an als Erwachsener in der Welt. Diese Sicht hat der Moderne zweifellos Vorteile gebracht, zugleich aber auch Einschränkungen und Probleme erzeugt.
Doch wir kommen nicht als autonome Individuen in die Welt. Schon von Anfang an sind wir eingebettet in andere Menschen und unsere Umgebung, in ein Netz gegenseitiger Abhängigkeiten. Erst Schritt für Schritt entstehen aus diesen Beziehungen das Gefühl und die Erfahrung eines „Ich“. Wir werden durch die Welt gesehen, gerufen und gespiegelt — und so beginnt das Bewusstsein eines Subjekts.
Das „Ich“ ist also kein isoliertes Subjekt, sondern ein Phänomen, das in der Beziehung zur Welt geboren wird. Schon vor meiner bewussten Wahrnehmung stehen ich und die Welt in wechselseitiger Resonanz. Darauf besinne ich mich immer wieder, wenn ich zeichne oder künstlerisch tätig bin. Denn diese Handlungen sind nicht nur Selbstausdruck, sondern auch ein behutsames Überprüfen und Erfahren der Beziehung zwischen mir und der Welt — der Moment, in dem das „Ich“ als Subjekt in Resonanz mit der Welt auftaucht.
関係の中の「わたし」
西洋哲学は、近代社会の世界観に大きな影響を与えてきた。その核にあるのは、精神と身体、人間と自然を分けて考える二元論と、個人の自律性(オートノミー)の思想だろう。それは人間を、世界から独立した確固たる存在として扱う。あたかも、最初から大人として世界に立っているかのように。近代化の過程では確かに多くの恩恵をもたらしたものの、同時にさまざまな弊害も生み出してきた。
しかし私たちは、生まれた瞬間から個として自律しているわけではない。他者や環境と融合し依存し合う状態で世界に現れ、少しずつ世界との関係性を築いていく。世界によって見つめてもらい、呼びかけてもらう経験の中で、ある時から「わたし」という感覚が芽生えるのだ。
「わたし」とは、世界との関係性の中で生まれる主体であり、孤立した存在ではない。私が意識する前から、私と世界は互いに呼応しあい、互いに形を与え合っている。だからこそ、表現行為に向かうときには、常にこの関係性の感覚に立ち返ることが重要になってくる。
ドローイングやアートの行為は、単なる自己表現ではなく、私と世界の間に立ち現れる関係性を改めて確かめる行為でもある。そこには、主体としての「わたし」が、世界と響き合いながら生まれてくる瞬間がある。
Als die Welt noch eins war
Im Kern meines künstlerischen Handelns liegt die Sehnsucht nach Resonanz mit der Welt. Dieses Gefühl führt zurück in meine Kindheit, in die Zeit, als alles lebendig schien: das Zimmer, der Schreibtisch, die Türen, der kleine Weg zum Supermarkt — alles pulsierte, alles war belebt. Mein Bewusstsein umschloss die Umgebung, und die Welt schlug in mir ihren eigenen Rhythmus. Selbst Steine oder Muscheln schienen ein Bewusstsein zu besitzen.
Psychologisch ließe sich dies als typische animistische Wahrnehmung im Kindesalter beschreiben. Doch wenn wir die Geschichte der Menschheit in einem einzelnen Menschen wiederholen könnten, dann wären dies möglicherweise Erinnerungen, die in der frühen Kindheit verankert sind — Erinnerungen, die bis in prähistorische Zeiten zurückreichen. Mit dem Heranwachsen verblasste diese zarte Erinnerung allmählich, doch ich halte sie noch immer wie einen Schatz in meiner Tasche.
Dieses Gefühl lässt sich weder festhalten noch bewusst reproduzieren. Es erscheint wie ein flüchtiges Phänomen zwischen Subjekt und Welt: manchmal ausgelöst durch einen unerwarteten Gesang, das kalte Wasser eines Bachs, oder die flammend orangefarbene Abendsonne, die durch ein Zugfenster fällt. Solche Momente erschüttern unsere Wahrnehmung der Welt und vergehen ebenso schnell, wie sie gekommen sind. Ich frage mich, ob es möglich ist, ein „Apparat“ zu schaffen, das diese flüchtigen Empfindungen komprimiert und wiedererlebbar macht — und genau das erscheint mir als wahres Ziel meiner Arbeit.
In gewisser Weise ist künstlerisches Schaffen auch das Eintreten in jene geheimnisvolle Quelle, jene ferne Welt.
Der Akt des Zeichnens kann als Vorbereitung dafür verstanden werden: eine Haltung, die darauf abzielt, den Moment zu erreichen, in dem die Grenze zwischen Welt und Selbst wieder verschwimmt. Dabei wird eine Verbindung zu den in der frühen Kindheit geformten, potentiellen Empfindungen und körperlichen Erinnerungen wiederhergestellt, wodurch die Beziehung zwischen Selbst und Welt auf eine neue Weise aktualisiert wird — ein Übungsraum, eine Art Lektion.
世界と一体だった頃
私の表現行為の根底には、世界とのレゾナンス(共鳴)体験への渇望がある。それは、幼い頃に感じていた世界の感覚に深く通じている。あの頃、部屋も机も扉も、スーパーへ向かう小道も、すべてが躍動し、生きていた。私の意識は環境を内包し、世界は私の内部で鼓動していた。石ころにも貝殻にも、意識が宿っていたのだ。
心理学的には、これは幼児期に特有のアニミズム的認知として説明されるかもしれない。しかし、もし人類の歴史が一人の人間の中で繰り返されると考えるなら、それは幼年期に宿る、近代以前や古代の記憶に通じるものかもしれない。青年期とともに徐々に薄れていったこの淡い記憶を、私は今もポケットにそっと握りしめている。
この感覚は、保存できるものでも、意図して再現できるものでもない。ただ現象として、主体と世界の間に立ち現れるものだ。ある折に、私たちはその躍動する世界を体験し、鳥肌を立て、謎めいた感覚を味わう。それは街角でふと耳にした歌声かもしれないし、川のせせらぎに浸した足の冷たさ、車窓から一瞬見えた夕陽の燃えるような橙色かもしれない。現れたそれは、私たちの世界を震わせ、また去っていく。捕まえることはできない。それでも私は、この瞬間の感覚を凝縮し、追体験できる「装置」を作り出せないかと考え続けている。恐らく、それこそが私にとっての作品なのだ。
ある意味で、アートを生み出す行為は、その謎めいた源、彼方の世界へと入っていくことでもある。
行為としてのドローイングは、そのための準備と言える。世界と自己の境界が再び曖昧になる瞬間に至るための心持ち、その態度である。
その過程で、幼児期に形成された潜在的な感覚や身体記憶と再び接続し、自己と世界の関係性を更新する、一種のレッスンとなるのである。
*このエッセイとダイアグラム・ドローイングは、NRW芸術財団の助成によって実現しました。

*Dieser Essay sowie die begleitende Diagrammzeichnung entstanden im Rahmen einer durch die Kunststiftung NRW geförderten Recherche. (2025-2026)


